Jahreshauptversammlung 2018

Im ruhigen Fahrwasser befindet sich der Ortsverband Lautertal des Sozialverbandes Deutschland (SoVD). Die Neuwahlen waren geprägt von Kontinuität. Barbara Hölzel wurde wieder mit dem Amt der ersten Vorsitzenden betraut. Auch in puncto Mitgliederstand zeigte sich die Vorsitzende nach 14 Neuzugängen sehr zufrieden. Insgesamt zählen sich 297 Personen zum SoVD. Zum Wesen des Verbandes gehört es Sprechstunden durchzuführen um Mitglieder bei Problemen mit Behörden und Ämtern zu beraten. Die Frequentierung dieses Angebotes war für Barbara Hölzel durchaus zufriedenstellend. Auch fanden nach ihren Worten die Frauennachmittage regen Zuspruch. Um bei der Beurteilung der Pflegegrade durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) bestens vorbereitet zu sein, riet die Vorsitzende zum Führen eines Pflegetagebuchs. Dass der Ortsverband auch auf die Mitgliederpflege sehr viel Wert legt war dem Bericht von Barbara Hölzel ebenfalls zu entnehmen. Zahlreiche Aktivitäten im gesellschaftlichen Bereich standen im vergangen Jahr im Terminkalender des Lautertaler SoVD. Als Highlight bezeichnete sie hier das Konzert mit dem Musikverein Beiersdorf. Die Mitglieder forderte sie nicht nur auf, die „Gymnastik im Sitzen“ verstärkt zu nutzen, sondern auch Werbung für den SoVD zu machen. Barbara Hölzel: „Wir freuen uns über jedes Mitglied“. In seinem Grußwort unterstrich Bürgermeister Sebastian Straubel, dass es Aufgabe des Bezirkstages sei, soziale Fragen anzusprechen. Aus diesem Grund dürften nach seinen Worten die Wahlen zum Bezirkstag nicht im Schatten der Landtagswahl stehen. Dem Ortsverband attestierte er, dass hier die Menschen im Mittelpunkt stehen. Den Lautertaler SoVD sieht er als einen „Anwalt vor Ort“, für diejenigen, die Hilfe brauchen. Das Thema Armut stellte Bezirksvorsitzender Dr. Josef Haas in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Er bezeichnet diejenigen, die laut meinen, dass es in Bundesrepublik keine Armut gibt als „rücksichtlose Dummköpfe“. Hart ins Gericht ging er mit der Politik, die seiner Meinung nach nichts tut, um der Armut in Deutschland effektiv entgegenzuwirken. „Von Phrasen und billigen Worten kann sich keiner etwas abbeißen“, brachte Haas seine Enttäuschung über die Politik auf den Punkt. Abgerundet wurde die Jahreshauptversammlung Dr. Margrit Hollenz, die zu dem Thema „Musik ist Medizin“ referierte und anhand von zahlreichen Beispielen erläuterte, wie Musik therapeutisch eingesetzt wird. „Barocke Musik senkt den Blutdruck, ABBA bringt nichts“, war unter anderem von der Medizinerin zu hören. Auch führte sie eindrucksvoll vor Augen, dass Musik bei Schlaganfallpatienten im Rahmen der Rehabilitationsmaßnahmen erfolgreich eingesetzt wurde. Jeweils einstimmig wurden gewählt: 1. Vorsitzende Barbara Hölzel, 2. Vorsitzender: Wolfgang Hiemisch, 3. Vorsitzende: Ursula Clemens, Kassier: Heidi Schneider, Schriftführer: Anja Fischer, Beisitzer: Birgit Brochloß, Marita Brückner, Inge Derks, Harald Taubmann, Helga Kraußlach, Gertraude Flurschütz, Detlef Herrmann, Revisoren: Renate Herbst und Helga Bock


Borstand
Barbara Hölzel (links) wurde einstimmig in ihrem Amt als Vorsitzende des SoVD Ortsverband Lautertal bestätigt. Ihr zur Seite stehen engagierte Mitglieder, die sich in die Arbeit des Vorstandes einbringen. Auch sie wurden einstimmig gewählt. Glückwünsche sprachen Bürgermeister Sebastian Straubel (rechts) und Bezirksvorsitzender Dr. Josef Haas (2.v.r) aus.

100-jährige Jubiläum

Auf eine 100-jährige Geschichte kann der Sozialverband Deutschland, früher Reichsbund, zurückblicken. Am 23. Mai 1917 waren es 32 Teilnehmer, die den Reichsbund in Lautertal ins Leben gerufen haben. Wie der Chronik zu entnehmen ist, gehörten den Gründungsvätern, vier blinde Menschen, acht kriegsbeschädigte Personen und drei Kriegsteilnehmer an. Ziel war zunächst den unzureichenden Versorgungsbezügen angesichts der wachsenden Zahl an Kriegsgeschädigten entgegenzuwirken. Im Mai 1933 zerschlugen dann die nationalsozialistischen Machthaber den Reichsbund. Dies bedeutete auch das vorläufige Aus der Organisation in Lautertal. In Bayern kam es 1949 zur Wiedergründung des Sozialverbandes. In Lautertal wurde im Jahr 1953 der Verband wieder mit Leben erfüllt. Auch wurde der Beschluss gefasst die Vereinigung fortan „Ortsverband Lautergrund“ zu nennen. Damals zählten sich 28 Mitglieder zum Ortsverband. Aus kleinen Anfängen entstand eine Organisation mit über 300 Mitgliedern. Auffallend ist, dass der Ortsverband seit seiner Wiedergründung auf lediglich sechs Vorsitzende zurückgreifen musste. Der erste Vorsitzende, Kurt Kühn, hält bis heute den Rekord von 27 „Dienstjahren“. Normalerweise bekommt ein Geburtstagskind Geschenke. In Lautertal war es anders herum. Der Ortsverband Lautergrund beschenkte Institutionen, die sich wie er auch zum Wohle der Menschen einsetzte. So kamen BRK Sanitätsbereitschaft Lautertal, die Freiwillige Feuerwehr Lautertal, der Hospizverein Coburg und der Verein „Lebensraum -ein Hospiz für Coburg. Vorsitzende Barbara Hölzel würdigte das Engagement der Organisationen mit den einfachen Worten: Ihr seid einfach spitze“. Bürgermeister Sebastian Straubel gratulierte im Namen der Gemeinde zu dem Jubiläum und hob die Leistung des Ortsverbandes in Lautertal hervor. Besonders würdigte er die Verdienste von Kurt Müller der nach Worten von Straubel den Ortsverband in besonderer Weise geprägt hat. Der 100. Geburtstag war für die Verantwortlichen Grund genug, an die Ereignisse im Jahr 1917 zu erinnern. Anders als vielleicht angenommen nahm der Ortsverband diesen Geburtstag nicht zum Anlass einen Festabend mit vielen Reden zu begehen, nein, ein Konzertnachmittag sollte es sein. Die Idee kam sehr gut an und viele Gäste kamen in den Kultursaal des TSV Unterlauter, um den Klängen des Musikvereins Beiersdorf zu lauschen. Unter Leitung von Rainhard Kramer gab der Klangkörper eine wohltuende Visitenkarte ab und entführte das Auditorium in die Welt der unterhaltsamen Blasmusik. Der Bogen spannte sich von Udo Jürgens bis zu James Last. Großer Applaus zeigte, dass das Orchester den Geschmack des Publikums voll getroffen hat.
Das 100-jährige Jubiläum des Ortsverbandes Lautertal umrahmte in besonderer Manier der Musikverein Beiersdorf, der die Gäste des Konzertnachmittages auf eine unterhaltsame musikalische Reise nahm.
Statt beschenkt zu werden unterstütze der Sozialverband Lautergrund soziale Organisationen mit einer großzügigen Spende. Von links: Ottmar Hinz (BRK Bereitschaft Lautertal), Michael Schadeberg (Lebensraum- Ein Hospiz für Coburg), SoVD Ortsvorsitzende Barbara Hölzel, Irmgard Clausen (Hospizverein Coburg) und Siegfried Lorenz (FFW Lautertal)
Höchsten Respekt zollte auch der Bürgermeister der Gemeinde Lautertal, Sebastian Straubel dem Sozialverband Lautergrund. Mit einem „flachen Geschenk“ sprach er der Vorsitzenden Barbara Hölzel die Glückwünsche der Gemeinde aus.

Jahreshauptversammlung 2016

Auf ein ereignisreiches Jahr konnte der Sozialverband Ortsverband Lautertal im Rahmen der jüngsten Jahreshauptversammlung zurückblicken. Im Focus der Aktivitäten standen wiederum die Sprechstunden, in denen sich der Sozialverband mit den unterschiedlichsten Problemen der Mitglieder beschäftigte, die aus Umgang mit Behörden oder Ämtern resultieren. Die Vorsitzende, Barbara Hölzel, sprach von guten Erfolgen die hier erzielt wurden. Aber nicht nur als "Problemlöser" war der Sozialverband sehr aktiv, auch das gesellige Leben kam nicht zu kurz. Barbara Hölzel konnte von ereignisreichen und fröhlichen Ausflügen und gut besuchten Veranstaltungen berichten. Werbung machte sie für die „Gymnastik im Sitzen“, die jeden Mittwoch von 14 Uhr bis 15 Uhr im Mehrzweckraum des Lautertaler Rathauses stattfindet. „Die mitmachen sind total begeistert“, meinte Barbara Hölzel. In ihrem Rückblick ging sie auch auf die Frauennachmittage ein, die sich über regen Zuspruch freuen. Nach elf Todesfällen und neun Beitritten zählen sich derzeit 307 Mitglieder zum Lautertaler Sozialverband. Den „Sozialstaat Bundesrepublik“ nahm sich der Bezirksvorsitzende Dr. Josef Haas zur Brust. In einem emotionalen Vortrag prangerte er den Abbau der sozialen Leistungen an. Besonders nahm er sich der ablehnenden Haltung von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) an, der es für nicht notwendig ansieht die Kleinstrenten anzuheben. Die Aussage des Ministers, dass sich diese Personengruppe noch sehr weit weg von der finanziellen Situation der Flüchtlinge befinde, muss nach Worten von Josef Haas „widerlich und pervers“ bewertet werden. Konkret forderte er eine Lebensleistungsrente, um der drohenden Altersarmut vieler Menschen entgegenzuwirken. Den Politkern warf er an den Kopf, dass diese das Wort „Altersarmut“ oft aussprechen, ohne sich bewusst zu sein, was es bedeutet. Es sei Aufgabe des Sozialverbandes das Tun der Verantwortlichen mehr als je zuvor zu beäugen. Dem Thema Armut in Deutschland nahm sich auch Bürgermeister Sebastian Straubel (CSU) an. Er führte vor Augen, dass einem Zeitungsartikel zur Folge, in der Bundesrepublik zwischen 13 und 16 Millionen Menschen leben für die das Attribut „arm“ gilt. Als arm gilt derjenige, der weniger als 917 Euro Einkommen im Monat hat, so Straubel. Es sei daher wichtig, dass es Organisationen wie den Sozialverband gibt, die hier die sozial Schwachen unterstützen. Großen Respekt zollte er der Vorsitzenden für ihr ehrenamtliches Engagement. Den Ortsverband bezeichnete er als wichtige Stütze im Gemeindeleben. Die Regularien der Jahreshauptversammlung wurden durch Kassiererin Heidi Schneider und Protokollantin Anja Fischer vervollständigt. Beide Ausführungen fanden die uneingeschränkte Zustimmung der Versammlung


Auf der Tagesordnung standen auch die turnusmäßigen Neuwahlen. Barbara Hölzel nutzte die Gelegenheit zwei langjährige Vorstandmitglieder offiziell zu verabschieden. Kurt Matusch stellte sich zehn Jahre in den Dienst des Ortsverbandes. Auf eine 20jährige Tätigkeit kann Helga Taubmann zurückblicken. Für ihr außerordentliches Engagement wurde ihr das Ehrenschild des Sozialverbandes verliehen.
Ehrungen
Neuwahlen: Problemlos gingen die Neuwahlen von statten. Mit der Führung des Ortsverbandes wurden beauftragt: Barbara Hölzel (1.Vorsitzende), Wolfgang Hiemisch (2.Vorsitzender), Ursula Clemens (3.Vorsitzende und Frauenbeauftragte), Heidi Schneider (Kassiererin), Anja Fischer (Schriftführerin), Birgit Brochloß, Bernd Rauschert, Inge Derks, Achim Seiler, Helga Kraußlach, Sylvia Jäger, Ulrike Engel, Detlef Herrmann, Renate Herbst und Helga Bock (Beisitzer)
Neuwahlen

Jahreshauptversammlung 2015

Was tun, wenn ich nichts mehr tun kann? Über diese Frage zur Thematik Patientenverfügung referierte Roland Dietrich, Betreuungsrichter am Amtsgericht Coburg, im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung des Sozialverbandes Lautertal.

Roland Dietrich führte zunächst aus, dass kein Arzt an einen Menschen Hand anlegen darf, solange dieser noch Einwilligungsfähig sei. Probleme können aber dann auftreten, wenn diese Fähigkeit nicht mehr vorliegt. Eine Lösung hierfür ist eine Patientenverfügung, deren Auswirkungen seit 2009 gesetzlich geregelt sind. Wichtig ist, so Roland Dietrich, dass in dieser Verfügung konkret zum Ausdruck gebracht werden muss, was man will. „Ich will keine Apparatemedizin“ reicht nicht aus, war von Roland Dietrich zu erfahren. Er riet dazu, sich von seinem Arzt entsprechend beraten zu lassen. Auch führte der Referent vor Augen, dass sich in der deutschen Rechtsprechung etwas grundlegend geändert hat. „Der Arzt braucht nicht mehr behandeln, wenn dies medizinisch nicht angezeigt ist“. Auch räumte er mit einem Irrglauben auf. „Der Ehepartner oder die Kinder sind nicht automatisch vertretungsberechtigt“, betonte Roland Dietrich und empfahl eine Vorsorgevollmacht auszustellen. „Ansonsten wird das Betreuungsgericht tätig und legt einen Betreuer fest“. Nach seinen Worten ist es aber eine Mär, dass das Gericht irgendeine Person als Betreuer festlegt. „Wir suchen zunächst im Umfeld des Betroffenen nach geeigneten Menschen, die die Betreuung übernehmen können, versicherte Roland Dietrich. Erfreut zeigte sich die Vorsitzende, Barbara Hölzel, dass der Ortsverband sieben neue Mitglieder gewinnen konnte. „Wir bewegen uns auf einem ausgeglichenen Mitgliederstand von 250“, konnte sie der Versammlung berichten. Kurz ging sie auf die Aktivitäten im Ortsverband ein und unterstrich hierbei, dass die regelmäßigen Sprechstunden sehr gut angenommen werden. „Natürlich“, so die Vorsitzende, „sind wir auch da, wenn akuter Bedarf besteht“. Applaus erntete der Bezirksvorsitzende, Dr. Josef Haas, als er forderte: „Bei allem Verständnis für die Flüchtlingsfrage, es darf dabei die Not der Einheimischen nicht vergessen werden“. Dr. Haas weiter: “Das Fundament einer funktionierenden Gesellschaft basiert darauf, dass sich jeder nach seinen Möglichkeiten für Mitmenschen einsetzt“. Bürgermeister Sebastian Straubel nahm das Thema der Flüchtlinge auf und ließ wissen, dass derzeit 32 Schutzsuchende in Lautertal beheimatet sind. „Ich habe in der Gemeinde noch nie ein schlechtes Wort gegen die Asylanten gehört“, betonte Straubel Die Jahreshauptversammlung bildete den würdigen Rahmen langjährigen Mitgliedern für ihre Treue öffentlich Dank zu sagen.

Geehrt wurden: Werner Dietz, Christine Gensel, Monika Kaschner, Bernd Kümpel, Marliese Kümpel, Ingrid Schäftlein, Peter Thomas, Saskia Thomas, Sina Thomas (10 Jahre); Heribert Ettinger, Gerlinde Friedel, Margit Gerlicher, Ingrid Grüner, Krimhilde Hilpert, Marlene Jobst, Horst Krauß, Manfred Kraußer, Edda Kraußer, Hilde Menzel, Manfred Rohr (20 Jahre); Adelgunde Brehm, Hermann Bühling, Horst Engelhardt, Arnold Fischer, Manfred Müller, Lucie Müller, Hertha Schneider, Gudrun Truckenbrodt, Edmund Fischer, Walter Flurschütz (25 Jahre); Ulrike Engel, Klaus Forkel, Gudrun Günther, Heinrich Heim, Udo Keller, Kurt Müller, Ruth Rampel (30 Jahre); Irmgard Fischer, Elfriede Reuß (35 Jahre) und Elfriede Mers (40 Jahre)

Auf langjährige Mitgliederglieder kann sich der Sozialverband Lautertal verlassen. Im Rahmen der jüngsten Mitgliederversammlung wurde ihnen öffentlich für ihre Treue gedankt.
Ehrungen

Jahreshauptversammlung 2014

Auf ein ereignisreiches Jahr konnte die Vorsitzende des Sozialverbandes Ortsverband Lautertal im Rahmen der Jahreshauptversammlung zurückblicken. Für die Mitgliederversammlung konnten immer interessanten Referenten gewonnen werden, mit den unter anderem die Themen Rentenbesteuerung, private Zusatzpflegeversicherung und Hausnotruf erörtert wurden. Die Frauennachmittage und die Gymnastik im Sitzen könnten etwas stärke reflektiert werden, ließ die Vorsitzende wissen. Bei elf abgehaltenen Sprechstunden stand man 16 Ratsuchenden zur Seite und unterstütze die Mitglieder bei Neuanträgen, Anträgen auf Verschlechterung und Widersprüchen. Erfreut zeigte sich Barbara Hölzel, dass sich zwölf neue Mitglieder dem Ortsverband Lautertal beigetreten sind. Den Mitgliederstand bezifferte sie nach 15 Todesfällen mit 359. Natürlich kam die Geselligkeit auch nicht zu kurz. Barbara Hölzel ließ die Veranstaltungen Revue passieren. Zwar konnte die Renterinnen und Rentner im vergangenen Jahr eine kleine Rentenerhöhung verzeichnen. Aber aufgrund der Inflation ist davon leider nicht viel zu merken, betonte Hölzel und führte vor Augen, dass diejenigen, die Deutschland nach dem Krieg mit aufgebaut haben, jetzt in vielerlei Hinsicht das Nachsehen haben. Barbara Hölzel weiter: „Der Sozialverband setzt sich für die Rechte der Rentner und Behinderten ein und es ist nicht immer leicht, die große Politik davon zu überzeugen was für den „Kleinen Mann“ wichtig ist“. Worte das Dankes und der Anerkennung für die Leistung von Barbara Hölzel fanden der Landesvorsitzende Achim Seiler, Bezirksvorsitzender Dr. Josef Haas und Bürgermeister Hermann Bühling. Als Gastrednerin sollte die Landtagsabgeordnete Susann Biedefeld über das Thema „Pflege“ referieren. Da sie jedoch in die Bundesversammlung berufen wurde, übernahm Martin Rebhan diesen Part. Er stellte den Anwesenden ein Eckpunktpapier vor, dass die SPD Landtagsfraktion im Rahmen einer Klausurtagung erarbeitet hat. Kernpunkt ist hier, die Menschen gegen das existenzielle Risiko der Pflegebedürftigkeit abzusichern. Deutlich wurde, dass man sich für eine Bürgerversicherung einsetzen will. Auch müssen die Ausbildungsbedingungen und die Bezahlung der Pflegekräfte neu justiert werden. Ein breites Spektrum nahm in dem Referat der Bereich der häuslichen Pflege ein. „Wir brauchen eine Entlastung der pflegenden Angehörigen, sowohl finanziell, wie auch organisatorisch, betonte Rebhan. Über die Finanzen des Ortsverbandes informierte Heidi Schneider die Versammlung. Ihre Ausführungen wurden ebenso angenommen, wie das von Anja Fischer verfasste Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Bevor Bürgermeister Hermann Bühling die turnusmäßigen Neuwahlen durchführte, war es Barbara Hölzel eine angenehme Aufgabe Jutta Ihling für 25 Jahre Mitarbeit im Vorstand des Ortsverbandes Lautertal Dank und Ankerkennung auszusprechen.
Ehrungen
Neu gewählt beziehungsweise in den Ämtern bestätigt wurden: Barbara Hölzel (1. Vorsitzende), Kurt Matusch (2. Vorsitzender), Helga Taubmann (3. Vorsitzende), Heidi Schneider ( Kassiererin), Anja Fischer (Schriftführerin), Renate Herbst, Bernd Rauschert, Ingrid Treuter, Achim Seiler, Helga Kraußlach, Marianne Biersch, Wolfgang Hiemisch, Manfred Biersch (Beisitzer), Ulrich Müller, Helga Bock, Krimhilde Hilpert (Revisoren)
Ehrungen

Equal Pay days

Am Samstag, den 16.3. 2013 hatte der SoVD Lautertal anläßlich des Equal Pay days einen Infostand in der Fußgängerzone in Coburg. Hier wurde auf die immer noch geringeren Bezahlung der Frauen von durchschnittlich 22 % hingewiesen. Der Stand erfreute sich eines regen Zuspruchs der Bevölkerung und es wurden viele interessante Gespräche geführt.

Fahrt in die Weinberge

Die letzte Tagesfahrt im Jahr 2012 führte uns ins Mainfränkische. In einem vollbesetzten Bus ging es morgens los, und der Wettergott meinte es gut mit uns. Nach einer Frühstücksrast mit leckeren Kuchen erreichten wir unser erstes Ziel des heutigen Tages, Karlstadt. Ein wunderschönes Städtchen, mit einer historischen Altstadt wartete auf uns. Nachdem sich die Gruppe geteilt hatte, ging es mit einer interessanten Stadtführung los. Unter anderem besuchten wir die katholische Stadtkirche St. Andreas sowie den Rathaussaal, der sich in einem historischen Gebäude befindet, Platz für ca. 300 Personen bietet und für viele Veranstaltungen genutzt wird. Die Stadtmauer ist zum Teil noch erhalten. Der Name Karlstadt ist nicht auf Kaiser Karl zurückzuführen sondern auf die Karlsburg, die heute noch als Ruine erhalten ist. Nach einem leckeren Mittagessen ging es mit Pferdekutschen durch die Weinberge. Durch die Laubfärbung der Wälder ein unvergessliches Erlebnis. Unser Kutscher lies es sich auch nicht nehmen, uns Trauben und den daraus gekelterten Wein zu probieren. So wurde es ein schöner und auch lustiger Nachmittag. Nachdem wir die 2 PS wieder verlassen hatten, stiegen wir in den Bus und weiter gings nach Veitshöchheim. Hier hatten wir den Nachmittag zur freien Verfügung. Viele „wandelten“ durch den wunderschön angelegten Rokokogarten und genossen Kaffee und Kuchen. Auf der Heimreise führte uns der Weg in die Bamberger Gegend, wo wir uns in einer Häckerwirtschaft für die restlichen Kilometer bis nach Hause stärkten. Ein wunderschöner Tag ging zu Ende und noch lange erzählten sich die Fahrtteilnehmer von der gelungenen Reise.

Bericht zur Fahrt nach Jena

Unser erster Ausflug im Jahr 2011 führte uns nach Thüringen. Als Fahrtziel hatten wir uns die Stadt Jena ausgesucht. Bevor wir allerdings in Jena ankamen, besuchten wir noch im benachbarten Kahla die Firma Griesson-De Beukelaer. Dort wurden wir mit einem Film in die Herstellung der wunderbar schmeckten Plätzchen eingeführt und durften diese auch noch bei einer Tasse Kaffee probieren. Damit war aber nicht genug. Wir hatten auch noch die Gelegenheit uns im Laden nebenan mit den "Köstlichkeiten" zu versorgen. Von dieser Möglichkeit wurde reichlich Gebrauch gemacht. Anschließend ging es mit dem Bus nach Jena zum Mittagessen. Nach dem Essen erwarteten uns schon die Stadtführer, die uns die pulsierende Stadt Jena erklärten, sowohl im Bus als auch zu Fuß. Jena ist mittlerweile zu einer Studentenstadt geworden und man kann wirklich sagen, "hier tobt der Bär". Viele junge Leute, viele Kinder sind in Jena zu finden und Jena hat sich nach der Wende auch gut "gemausert". Nach der Stadtführung hatten wir noch genug Gelegenheit die Stadt zu erkunden, bevor uns der Bus in der Nähe des Planetariums wieder abholte. Unsere Abendeinkehr fand bei leckerem Essen in Gasthaus "Zum Auerhahn" in Rottenbach statt.

Ein wunderschöner Tag ging zu Ende.